Centre international de formation européenne (CIFE)
Master in Global Energy Transition and Governance Nizza-Berlin
- Berlin, Deutschland
- Nizza, Frankreich
Master-Studium
DAUER
1 Jahr
SPRACHEN
Englisch
TEMPO
Vollzeit
BEWERBUNGSSCHLUSS
30 Jun 2026
FRÜHESTES STARTDATUM
Oct 2026
AUSBILDUNGSKOSTEN
EUR 9.800 / per year *
STUDIENFORMAT
Am Campus
* Beinhaltet Unterkunft in Berlin, programmbezogene Reisekosten und Studienreisen.
"Die Komplexität der aktuellen Energiewende in Europa und weltweit verstehen"
Der Master in Global Energy Transition and Governance richtet sich an Studierende, die ihr Grundstudium abgeschlossen haben. Ziel ist es, den Studierenden ein tiefes Verständnis für die Komplexität der aktuellen Energiewende in Europa und weltweit zu vermitteln. Das Programm findet in Berlin und Nizza statt und bietet einen einzigartigen, multidisziplinären Ansatz, der ihn von anderen Masterstudiengängen im Bereich der Energiewissenschaften unterscheidet. Es analysiert die Verbindungen zwischen den verschiedenen Ebenen der Energieverwaltung , von der internationalen bis zur lokalen Ebene , und bietet problemorientiertes Lernen an der Schnittstelle von Theorie und Praxis .
Das einjährige Programm erstreckt sich über drei Semester und findet an zwei Studienorten statt: Nizza und Berlin .
Einjähriges Programm + optionales Berufspraktikum (max. 3 Monate bis 30. September)
- Oktober bis Dezember: Schön
- Januar bis März: Berlin
- April bis Juni: Schön
Unterrichtsmodule
Fünf Basismodule bilden den Rahmen von Lehre und Forschung am CIFE. Zu diesen Modulen tragen internationale Gastdozenten, Expertinnen und Experten verschiedener europäischer und internationaler Organisationen sowie Forschende von Partnerinstitutionen bei.
Internationale Energiepolitik und Konflikte
Dieses Modul vermittelt das theoretische Wissen zu den wichtigsten internationalen energiebezogenen Themen und Konflikten (Ressourcenfluch, Neo-Institutionalismus, Developmentalismus, schwache/starke Staaten etc.). Außerdem liefert es den Teilnehmern konkrete Beispiele für die Entstehung und Regulierung von Energiekonflikten weltweit, um besser analysieren zu können, wie sie Druck auf die Sicherheit und Diversifizierung der Energieversorgung ausüben.
Ökonomische Energie-Governance und -Märkte
Wirtschaftliche und marktwirtschaftliche Grundlagen werden auf den Energiesektor angewendet, um die aktuellen vielfältigen nationalen, regionalen und lokalen kohlenstoffarmen Energiepfade in der Welt zu verstehen. Das Modul untersucht, wie die verschiedenen Märkte reguliert werden und wie sie den Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien beeinflussen. Die wirtschaftliche Perspektive wird die Rolle der Liberalisierung, Privatisierung und Regulierung des Sektors hervorheben.
Saubere Energiewende in der Europäischen Union
Das Ziel dieses Moduls ist es, die EU-Prioritäten und ihren Entscheidungsprozess in Bezug auf den Übergang zu sauberer Energie in Europa hervorzuheben und so dazu beizutragen, wirtschaftspolitische Faktoren zu verstehen, die ihn sowohl hemmen als auch beschleunigen. Während sich das Modul darauf konzentriert, wie die verschiedenen EU-Politiken institutionelle Architekturen und Multi-Level-Governance-Systeme herausfordern, bietet das Modul einen Einblick in Themen, mit denen europäische Entscheidungsträger derzeit konfrontiert sind, wie gesellschaftliche Akzeptanz, Nachhaltigkeit erneuerbarer Energien sowie schnelle Fortschritte bei sauberen Energietechnologien.
Städte und Bürger im Energiewendeprozess
Die Teilnehmer werden verstehen, wie EU-Regionen und -Städte und Gebiete im Allgemeinen ihre eigene kohlenstoffarme Strategie am Schnittpunkt vieler Politikbereiche (Wohnungsbau, Abfallwirtschaft, Verkehr, Energiearmut, Umwelt und Energie) und im Rahmen eines Mehrebenen-Governance-Systems entwickeln. Konkrete Beispiele für lokale und regionale Strategien werden geliefert, um die Hebel und Hindernisse für mehr Dezentralisierung zu analysieren.
Fachkompetenz und Methodik
Dieses Modul zielt darauf ab, professionelle und Soft Skills zu vermitteln, um zukünftige Fachleute der Energiepolitik auf den verschiedenen Regierungsebenen auszurüsten. Die Studierenden erwerben Kompetenzen in Forschungsmethodik, Energieprojektmanagement und der Erarbeitung von Energiestrategien. Sie werden verschiedene methodische Werkzeuge konkret erproben: erstens durch die Forschungsarbeit für ihre Abschlussarbeit, zweitens dank den methodischen Werkzeugen des Projektmanagements. Die Studierenden werden in ein Verhandlungssimulationsspiel eingebunden, in dem sie eine gemeinsame Strategie im Hinblick auf die internationale Energiekooperation erarbeiten müssen.
- Professionelle Fähigkeiten
- Soft Skills
- Job-Support-Service
These
Für die Masterarbeit führen die Teilnehmer eine fundierte Forschungsarbeit zu einem Energiethema durch, das in regelmäßiger Abstimmung mit ihrem Betreuer ausgewählt und ausgearbeitet wird. Die Abschlussarbeit erfordert die Anwendung der methodischen Werkzeuge, die die Studierenden während des Studiums erworben haben.
Die akademische Arbeit umfasst eine gründliche Sekundärforschung, mögliche Interviews mit externen Partnern und das Verfassen einer Abschlussarbeit von etwa 17.000 Wörtern. Die Dissertation wird in einer mündlichen Prüfung verteidigt.
Der Energiearbeitsmarkt bietet ein großes Potenzial für die zukünftige Generation von politischen Entscheidungsträgern in der Energieentwicklung. Die Berufsaussichten liegen an der Schnittstelle zwischen öffentlichem, privatem, Forschungs- oder Nichtregierungssektor und verschiedenen Regierungsebenen, von der lokalen bis zur internationalen Ebene.
- Energieanalytiker
- Energieprojektmanager in Behörden, Unternehmen, NGOs
- Energieberater für Entscheidungsträger auf internationaler, EU-, nationaler, regionaler und lokaler Ebene
- Energiepolitischer Referent in europäischen und internationalen Organisationen
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Energieentwicklung
