Wohnungssuche im Studium: Tipps für Studierende

Wo kann ich als Student*in wohnen?
Ob Wohnung, Wohngemeinschaft oder Studentenwohnheim – neben dem Beginn des Studiums ist das Ausziehen aus dem Elternhaus ein großer neuer Lebensabschnitt. Er verheißt Abenteuer, aber kann auch überfordern. Denn besonders in Groß- und Studentenstädten ist die Wohnungssuche knifflig. Die Anzahl der Mitbewerber*innen ist groß. Und vorab musst du für dich natürlich wissen, was du willst. Nicht jede*r ist WG-tauglich und das ist auch in Ordnung. Aber kein Grund zu verzagen: Mit unseren Tipps zur Wohnungssuche bist du bestens gewappnet!
Du fragst dich, was der Unterschied zwischen eigener Wohnung, Wohngemeinschaft und Studentenwohnheim ist? Auch dazu haben wir Infos für dich in petto.
Wann sollte ich mit der Wohnungssuche fürs Studium beginnen?
Am besten schon so früh wie möglich! Natürlich musst du noch auf deine Zusage für dein Studium warten, aber in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt kann die Suche mehrere Monate dauern. Studentenwohnheime haben oft lange Wartelisten, WG-Castings sind hart umkämpft und die besten Angebote sind schnell weg. Starte also frühzeitig mit der Recherche, bewirb dich bei Wohnheimen und durchforste Wohnungsportale – so sicherst du dir die besten Chancen auf dein neues Zuhause!
Ein WG-Zimmer finden
Du möchtest gerne in einer Wohngemeinschaft leben? So findest du am besten ein WG-Zimmer:
Ein WG-Zimmer findest du am einfachsten über das Online-Portal wg-gesucht.de, das sich auf WG-Angebote spezialisiert hat. Ebenso lohnt es sich einen Blick auf Immobilien-Portale wie ImmobilienScout24.de, Immowelt oder auch eBay Kleinanzeigen zu werfen. Auch dort kannst du die Angebote nach WG-Zimmern filtern. Allerdings werden dort oft auch Zimmer von Familien zur Vermietung an Studentinnen eingestellt, was dann eher einer Zweckgemeinschaft entspricht: Du kriegst günstigen Wohnraum, ein wirkliches Miteinander ist nicht der Fokus.
Generell schadet es nicht, wenn du einmal über deine Social-Media-Kanäle verkündest, dass du ein WG-Zimmer suchst. Eigentlich gibt es immer jemanden, der jemanden kennt. Womit wir zum nächsten Punkt kommen.
Viele Zimmer werden auch durch Mundpropaganda vermittelt. Wenn du also am Orientierungs-Tag in der Uni teilnimmst, hast du vielleicht das Glück, dass ein*e Kommiliton*in noch ein Zimmer in seiner bzw. ihrer WG frei hat.
In Zeiten des Internets unüblich, aber nicht passé: das Schwarze Brett der Hochschule. Die Erfolgschancen sind nicht sehr hoch, aber es gibt immer noch Studierende, die ein freies WG-Zimmer am Schwarzen Brett aushängen. Es kann also nicht schaden, sich auch mal die Aushänge in der Hochschule anzugucken, wenn du eh schon da bist.
Das WG-Casting
Du wurdest zum WG-Casting eingeladen? Das ist bei Wohngemeinschaften ganz normal. Immerhin wollen deine potenziellen Mitbewohner*innen wissen, ob die Chemie stimmt. Ansonsten bereitet das Zusammenwohnen nachher beiden Seiten wenig Freude. Aber auch die Rahmenbedingungen sind wichtig.
Nutzt das WG-Casting, um einmal für dich abzuchecken:
- Wie sauber bzw. ordentlich ist die Wohnung?
- Sind Zimmergröße- und –schnitt wie beschrieben?
- Wie ist die Dynamik zwischen den Bewohner*innen?
Wenn für dich alles stimmt, gilt die Devise: Sei einfach du selbst. Damit kommst du am besten an. Wobei es hilfreich sein kann, wenn du etwas zur Gemeinschaftswohnung beisteuern kannst wie Brettspiele, Fernseher, Konsole, besondere Küchengeräte etc. Ebenso kannst du damit punkten, wenn du etwas besonders gut kannst, wovon auch deine Mitbewohner*innen profitieren. Vielleicht machst du die beste Lasagne der Welt, montierst Möbel in fünf Minuten oder legst hobbymäßig Musik auf?
Die WG-Suche kann gerade in beliebten Großstädten echt zeitintensiv sein, aber wenn du die richtige Wohngemeinschaft gefunden hast, steht dir eine unvergessliche Zeit bevor!
Einen Platz im Studentenwohnheim finden
Die deutschen Studentenwerke betreiben in allen Hochschulstädten Wohnheime mit attraktiven Mietpreisen. Bundesweit gibt es ca. 196.000 Wohnplätze – das klingt nach einer ganzen Menge, ist aber trotzdem oft nicht genug. Gerade zum Wintersemester, wenn viele Studienanfänger*innen an die Unis strömen, gibt es lange Wartelisten.
Auf der Internetseite des Studierendenwerks deiner Hochschule wirst du den Punkt „Wohnen“ finden. Dort kannst du dir in der Regel die verschiedenen Häuser ansehen inkl. Lageplan, Adresse, Fotos und Zimmerkonstellation. Hast du dich für eins entschieden, musst du dich um den Platz bewerben. Anders als bei der Suche nach einem privaten WG-Zimmer schaut man sich das Zimmer vorher nicht an.
Die Bewerbung ist meistens ganz einfach. Über ein Online-Formular werden alle wichtigen Daten abgefragt. Hast du die Anfrage abgeschickt, kannst du nur noch warten. Die Vergabekriterien sind je nach Studentenwerk unterschiedlich. Manchmal gibt es ein Losverfahren, teilweise geht es nach dem chronologischen Eingang der Bewerbungen. Einige Gruppen von Studierenden – beispielsweise Studierende mit körperlicher Behinderung – werden natürlich besonders berücksichtigt.
Am besten bewirbst du dich, sobald du deinen Studienplatz in der Tasche hast.
Ein Angebot, das noch günstiger ist als ein Platz im Studentenwohnheim: “Wohnen für Hilfe”. Dabei bietet dir ein*e Rentnerin ein günstiges Zimmer für deine Hilfe bei Alltagsaufgaben wie dem Einkaufen, Kochen oder Rasenmähen. Als Faustregel gilt: Pro Quadratmeter bezogenem Wohnraum leistest du eine Stunde Hilfe im Monat. Das macht für ein 15-Quadratmeter großes Zimmer dann beispielsweise 15 Stunden Mitarbeit im Monat. Du zahlst keine Miete, sondern beteiligst dich lediglich an den Nebenkosten wie Wasser, Strom und Heizung. Auch das Internet wird dir zumeist kostenlos gestellt.
Natürlich gibt es neben den Studentenwerken noch weitere Anbieter von Wohnheimen. In den letzten Jahren sind private Wohnheime wie Pilze aus dem Boden geschossen. Preislich liegen diese deutlich über den Anlagen der Studentenwerke. Dafür kannst du dort jede Menge Luxus erwarten: Dachterrasse, Fitnessstudio, vielleicht sogar einen Wasch-Service. Ein Zimmer schlägt hier schnell mit 500 bis 1.000 Euro im Monat zu Buche. *
Diese kleinen „Paradiese“ sind trotzdem sehr beliebt. Schließlich gibt es jede Menge Service, die Ausstattung ist top und die Architektur ist den schlichteren Wohnheimen optisch deutlich überlegen. Wenn du dich für ein Zimmer hier interessierst, kannst du dich meistens auch über ein Online-Formular bewerben. Du musst aber auf jeden Fall damit rechnen, dass du oder deine Eltern eine SCHUFA-Auskunft vorlegen müssen.
*Abhängig von Stadt, Lage und Anbieter.
Die eigene Wohnung
Die ersten eigenen vier Wände – was für ein herrliches Gefühl! Aber die Wohnungssuche kann schnell ein ganz schöner Kampf werden. Denn die Konkurrenz um kleine bezahlbare Wohnungen ist groß: Andere Studierende, Azubis und berufstätige Singles treffen hier aufeinander.
Was heißt 1ZKB?
1-Zimmer-Wohnung heißt, dass es neben Küche und Bad noch ein weiteres Zimmer gibt, sprich einen Raum, der als Schlaf- und Wohnzimmer genutzt werden kann. Abgekürzt wäre das eine 1ZKB-Wohnung (Zimmer-Küche-Bad). Wenn der Wohn- und Schlafbereich getrennt sein soll, brauchst du also eine 2-Zimmer-Wohnung (2ZKB). Merke dir also: Küche und Bad werden in diesem Fall nicht als Zimmer gerechnet.
Hängt an der Bezeichnung noch ein zweites „B“ kannst du dich über einen Balkon freuen!
Wo kann man am besten eine Wohnung suchen?
Fündig wirst du am einfachsten über die diversen Immobilienportale wie Immowelt, ImmobilienScout24 und so weiter. Oder du schaust ganz altmodisch in die lokale Tageszeitung.
Wie kann ich meine Chancen auf eine Wohnung erhöhen?
Wenn es bloß einen Geheimtipp gäbe! Sei schnell, wenn neue Angebote online gehen, und schreibe persönliche, sympathische Bewerbungen statt standardisierter Anfragen. Nutze neben Wohnungsportalen auch Facebook-Gruppen, Schwarze Bretter an der Uni und persönliche Kontakte – oft ergeben sich hier Wohnmöglichkeiten, bevor sie offiziell inseriert werden. Eine vollständige Bewerbungsmappe mit Schufa-Auskunft und Bürgschaft der Eltern kann dir zusätzlich Vorteile verschaffen.
Tipp: Übergangsweise in eine WG ziehen
Viele WG-Zimmer werden für einen befristeten Zeitraum vermietet, weil der*die Bewohner*in beispielsweise ein Auslandssemester absolviert. So kannst du zum einen bereits Anschluss finden, zum anderen aber in Ruhe vor Ort nach einer eigenen Wohnung suchen – denn aus der Ferne ist dies ein fast unmögliches Unterfangen. Studierst du in der Heimatstadt, hast du das Problem natürlich nicht.
Wohnungsbesichtigung
Wenn du einen Besichtigungstermin hast, solltest du jemanden bitten, dich zu begleiten. Gerade wenn es deine erste Wohnung ist: Kleinere Mängel fallen geschulten Augen schneller auf und vier Augen sehen generell einfach mehr. Am besten fragst du ein Elternteil.
Notiere dir im Vorfeld deine Fragen. So kannst du kontrollieren, ob du alle Infos hast, die du brauchst. Wenn du statt dem*der Vermieter*in den oder die Vormieter*in antriffst, kannst du auch gut fragen, wie hoch die Nebenkosten bisher ausgefallen sind, wie der Kontakt zum*zur Vermieter*in ist und ob das Zusammenleben mit den Nachbar*innen gut funktioniert – also fleißig Insider-Wissen abschöpfen!
Eine gute Vorbereitung ist umso wichtiger, desto begehrter die Wohnung ist. Gehst du zu einer offenen Besichtigung, ist es ratsam, dem*der Vermieter*in ein paar Infos über dich dazulassen. Denn Vermieter*innen sind bei Studierenden oft skeptisch: kein Geld, laut, unzuverlässig. Räum diese Vorurteile mit einer kleinen Bewerbungsmappe aus dem Weg:
- kurzer Steckbrief zu deiner Person
- die unterzeichnete Einverständniserklärung der Eltern zur Mitbürgschaft
- SCHUFA-Auskunft deiner Eltern
- Kontaktdaten
All das kann helfen, dich als zuverlässige, zahlungsfähige Person darzustellen. Gleichzeitig hat der Vermieter bzw. die Vermieterin etwas Handfestes, wodurch er*sie sich besser an dich erinnern wird.
Was tun, wenn ich nicht rechtzeitig eine Wohnung finde?
Keine Panik! Falls du kurz vor Semesterbeginn noch ohne Wohnung dastehst, gibt es einige Notlösungen, um trotzdem erst einmal unterzukommen:
- Zwischenmiete nutzen: Viele Studierende gehen für ein Praktikum oder ein Auslandssemester weg und vermieten ihr Zimmer oder ihre Wohnung für ein paar Monate unter.
- Couchsurfing: Vielleicht hast du Freunde oder Bekannte in der Stadt, bei denen du für ein paar Wochen unterkommen kannst. Das Leben aus dem Koffer oder auf dem Sofa ist zwar nicht eleganteste Lösung, aber immerhin bist du dann schon mal in deiner Studienstadt!
- Notunterkünfte der Uni checken: Einige Universitäten bieten Notunterkünfte oder eine Zimmervermittlung für Erstsemester an. Schau auf der Website deines Studierendenwerks nach oder frage im Studierendensekretariat nach Hilfe.
Mietpreise der Top 10 Uni-Städte in Deutschland
Die Preise unterscheiden sich je nach Stadt und Lage in Deutschland enorm. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg musst du mehr Budget einplanen. Hier erhältst du einen Überblick über die aktuellen Quadratmeter-Preise für die zehn wichtigsten Uni-Städte in Deutschland.
Uni-Stadt | Preis pro m2 | |
|---|---|---|
1. | München | 20,05 |
2. | Stuttgart | 14,87 |
3. | Frankfurt | 14,72 |
4. | Freiburg im Breisgau | 14,00 |
5. | Heidelberg | 13,32 |
6. | Hamburg | 13,04 |
7. | Berlin | 13,03 |
8. | Köln | 12,88 |
9. | Mainz | 12,84 |
10. | Düsseldorf | 12,71 |
(Stand: 01/2026)
Wohnungs-ABC: Was bedeuten die Abkürzungen
Dir brummt bereits der Kopf? Alles wird gut! Wir führen dich durch den Dschungel des Wohnungs-Jargons:
1ZKB heißt 1-Zimmer-Küche-Bad: Neben Küche und Bad gibt es noch ein weiteres Zimmer, sprich einen Raum, der als Schlaf- und Wohnzimmer genutzt werden kann.
Wenn Wohn- und Schlafbereich getrennt sein sollen, brauchst du 2-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung (2ZKB).
Ein Appartment besteht aus einem einzigen Zimmer mit Kochnische (KoNi). Es ist die günstigste Alternative für die eigenen vier Wände - außer es handelt sich um ein Luxus-Appartement. Allerdings solltest du darauf achten, dass zumindest ein Wäschekeller vorhanden ist. Denn im gleichen Zimmer Wäsche zu trocknen, in dem man auch kocht, kann unangenehm werden.
EBK ist die Abkürzung für Einbauküche. Wenn du in einer Anzeige die Abkürzung EBK findest, so musst du dir keine neue Küche kaufen, es ist bereits eine vorhanden. Wichtig ist zu erfragen, ob dir diese kostenlos überlassen wird, du sie mit der Miete abbezahlst oder eine einmalige Übernahmezahlung fällig ist. Check am besten auch kurz bei der Besichtigung, ob Herd, Spüle & Co. brauchbar aussehen.
Die Kaution ist eine Mitsicherheit für deine*n Vermieter*in und kann bis zu drei Nettokaltmieten (also ohne Betriebskosten oder Heizkostenvorauszahlungen) betragen. Damit sichert er/sie sich für den Fall ab, dass du deinen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nicht nachkommst oder Schäden an der Wohnung verursachst. Sollte er/sie nicht darauf zurückgreifen müssen, erhältst du die Kaution beim Auszug wieder zurück.
Nicht selten wird ein*e Immobilienmakler*in beauftragt, um eine Wohnung zu vermitteln. Früher wurden diese Kosten demjenigen aufgehalst, der die Wohnung am Ende bekommen hat, also dem Mieter bzw. der Mieterin. Heute ist es glücklicherweise anders: Der Vermieter bzw. die Vermieterin trägt die Kosten für den*die Makler*in.
Zusätzlich zur Kaution kann eine Mietbürgschaft verlangt werden. Als Student*in können zum Beispiel deine Eltern für dich bürgen. Damit verpflichten sie sich, einen eventuellen Mietrückstand von deiner Seite auszugleichen. Ohne Mitbürgerschaft wirst du als junge*r Student*in kaum eine eigene Wohnung bekommen. Sprich dies also am besten im Vorfeld mit deinen Eltern ab. Sollten deine Eltern nicht für dich bürgen können oder wollen, kann eine andere erwachsene Person mit sicherem Einkommen für dich bürgen.
Immer wieder wirst du in Anzeigen lesen, dass der*die Vermieter*in eine SCHUFA-Auskunft verlangt. Bei der SCHUFA sind Informationen zu deiner Zahlungsfähigkeit hinterlegt. So kann der Vermieter beurteilen, wie verlässlich du bist. Als junge*r Student*in wird eher die SCHUFA-Auskunft von deinen Eltern verlangt werden.
KM heißt Kaltmiete und WM bedeutet Warmmiete.
Die Kaltmiete ist der reine Mietpreis ohne die Nebenkosten. Aber was sind Nebenkosten? Dazu zählen Kosten für Wasser (Abwasser und Warmwasser), Müllbeseitigung, Straßenreinigung, Versicherungen, Grundsteuer und Allgemeinstrom. Die Kaltmiete samt diesen Nebenkosten ergibt dann die Warmmiete. Die Warmmiete ist der Betrag, den du jeden Monat an den Vermieter bzw. die Vermieterin überweist.
Allerdings bedeutet Warmmiete nicht automatisch, dass die Heizkosten für deine Wohnung in den Nebenkosten inklusive sind. Das solltest du unbedingt erfragen. Auch Kosten für Strom und Internet kommen noch obendrauf.
Hier eine kleine Beispielrechnung, für ein Appartement mit 25 m2 bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 12 Euro.
Kaltmiete | Nebenkosten (inkl. Heizkosten) | Warmmiete (KM+NK) | Strom | Internet | Mietkosten |
|---|---|---|---|---|---|
300 Euro | 150 Euro | 450 Euro | 30 Euro | 30 Euro | 510 Euro |
Nach dieser Rechnung müsstest du jeden Monat 510 Euro für deine Mietkosten zurücklegen. Wovon du 450 Euro (am besten per Dauerauftrag) an deinen Vermieter zahlst. Die Miete ist am 1. des Monats zu zahlen, außer du hast vertraglich etwas anderes mit dem Vermieter vereinbart.
Strom und Internet werden wiederrum durch den jeweiligen Anbieter direkt von deinem Konto abgebucht. Meistens zu Anfang oder Ende des Monats.
Ein Gebäude, das vor 1949 erbaut wurde, gilt gesetzlich als Altbau. Wobei auch bei einem Gebäude, das in den 60er oder 70er Jahren erbaut worden ist, nicht mehr wirklich von einem Neubau die Rede sein kann.
Auf der einen Seite erfreuen sich Altbauten großer Beliebtheit wegen ihrer hohen Decken, dem historischen Parkett sowie dem schmückenden Stuck. Auf der anderen Seite sind sie oft schlecht isoliert und ein Rohrbruch ist nicht selten. Dementsprechend zahlst du in der Regel höhere Nebenkosten.
Im Gegensatz dazu sind Neubauten deutlich energieeffizienter, die Nebenkosten entsprechend geringer. Dafür fehlen der antike Charme und das Gefühl von Geräumigkeit. Am Ende musst du wissen, was dir wichtiger ist.
Dir alle Begriffe aus dem Immobilienbereich ausführlich zu erklären, würde leider den Rahmen sprengen. Aber anbei findest du noch die Bedeutung gängiger Kürzel. Einfach ausklappen!
Abkürzung | Bedeutung |
|---|---|
AB | Altbau |
Bj. | Baujahr |
BK | Betriebskosten |
BLK | Balkon |
Bung. | Bungalow |
BW/BaWa | Badewanne |
DB | Duschbad |
DG | Dachgeschoss |
DT | Dachterasse |
EB | Erstbezug |
EBK | Einbauküche |
EG | Erdgeschoss |
E-Hzg | Elektroheizung |
ET-Whg | Etagenwohnung |
Gart | Garten |
Ga.Ant. | Gartenanteil |
Gge | Garage |
Hat. | Haustiere |
HK | Heizkosten |
HMS | Hausmeisterservice |
HP | Hochparterre |
JM | Jahresmiete |
Kel. | Keller |
KoNi | Kochnische |
Man. | Mansarde |
MFH | Mehrfamilienhaus |
MM | Monatsmiete |
MS | Mietsicherheit |
MV | Mietvertrag |
NB | Neubau |
NK | Nebenkosten |
NKM | Nettokaltmiete |
NR | Nichtraucher |
NSP | Nachtspeicherheizung |
OG | Obergeschoss |
OH/ÖZH | Ofenheizung/Ölzentralheizung |
Part. | Parterre |
ren. | renoviert |
rep.-bed. | reparatur-bedürftig |
Stlp. | Autostellplatz |
TeBO | Teppichboden |
UG | Untergeschoss |
WB | Wannenbad |
Wfl | Wohnfläche (Quadratmeter) |
WiG | Wintergarten |
WM | Warmmiete |
WM/WaMa | Waschmaschine |
WoKü | Wohnküche |
Z | Zimmer |
ZB | Zimmer mit Bad |
ZH | Zentralheizung |
ZBK | Zimmer-Bad-Küche |
ZKD | Zimmer-Küche-Dusche |

de.educations.com TeamAutor
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